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Soll ich unter der Radhose eine Unterhose tragen?

Erstaunlicherweise werden wir das immer noch und immer wieder gefragt. Offensichtlich herrscht, was das Thema betrifft einfach noch zu geringe Transparenz. Damit machen wir im Folgenden Schluss. Kurz und bündig.

DIE FUNKTION EINER RADHOSE IM SITZBEREICH

Im Sitzbereich hat eine Radhose zwei zentrale Funktionen. Sofern ein Sitzpolster vorhanden ist, trägt dieses zusammen mit dem Sattel dazu dabei, dass der entstehende Druck abgemildert und im Rahmen gehalten wird. Zudem ist der Sitzbereich von guten Radhosen so gestaltet, dass das Reibungsrisiko auf ein Minimum reduziert ist. Das gelingt über ausgesuchte Materialien, Passform und Schnittführung. Und hier sind wir beim Punkt. Eine „normale“ Unterhose ist nicht für diese Anforderung optimiert und stellt einen Fremdkörper im System dar, welcher das Risiko für Reibung deutlich erhöht.

DARUM NICHT - MATERIAL

Radhosen bestehen im Sitzbereich aus Material, welches eine homogene, reibungsarme Struktur aufweist und schnell trocknet/ feuchtigkeitsdurchlässig ist. Zudem muss das Material so robust sein, dass es den ständigen Kleinstbewegungen im Sitzbereich Stand hält.

Kann das jedes Unterhosenmaterial? Sicher nicht. Ist z.B. Baumwolle beigemischt ist die Trocknung erheblich eingeschränkt. Die Oberflächenstruktur ist oft auch alles andere als homogen und Widerstandsfähigkeit steht wohl in kaum einem Lastenheft bei der Kreation von Unterwäsche.

DARUM NICHT - PASSFORM

Bei Radhosen wird ein großer Aufwand getrieben, dass die Hose, v.a. im Sitzbereich faltenfrei sitzt. Erreicht wird das z.B. durch ausreichend Spannkraft, Trägersysteme oder „gummierte“ Beinabschlüsse. Der Aufwand ist gerechtfertigt, bilden sich im Sitzbereich nämlich Falten ist erhöhte Reibung vorprogrammiert.

Bei herkömmlichen Unterhosen gibt es diese Anforderungen nicht. Dort wird verständlicherweise auf Tragekomfort und Optik optimiert.

DARUM NICHT - SCHNITTFÜHRUNG

Gute Radhosen haben im unmittelbaren Sitzbereich, also der Zone, die Kontakt mit dem Sattel hat, eine durchgängig homogene Zone ohne Nähte. Sehr gute Modelle haben selbst in der unmittelbaren Umgebung keine oder verdeckte Nähte. Diese homogene, nahtfreie Sitzzone sichert, dass Reibung nur eine geringe Chance hat.

Schaut man sich nun die Schnittführung von Unterhosen an…naja…hier gibt es alles. Angefangen bei Kreuzungsnähten im Sitzbereich bis hin zu Einfassern, die in die Sitzzone hereinreichen. Das wird sicher nicht funktionieren.

ODER VIELLEICHT DOCH?

Jetzt aber doch? Was ist denn hier los? Es gibt gewisse Unterhosen, die in Verbindung mit einer Radhose funktionieren können. Optimal ist anders, aber wenn Du es partout nicht lassen kannst sind Shorties, d.h. Unterhosen mit kurzem Bein aus Funktionstextil (keine Baumwolle) unter Umständen geeignet. Wie findest Du das heraus? Unterhose + Radhose anziehen, aufs Rad sitzen und fühlen, ob die Kontaktzone mit dem Sattel ohne Nähte von der Unterhose ist. Ist das der Fall, kann es losgehen, auch wenn wir „untenrum ohne“ wärmstens empfehlen.

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